Update für Februar:

Sehr geehrte Interessentin, sehr geehrter Interessent,

Nachdem es im November 2019 aufgrund positiver Baubescheide für unser Projekt MattseeMitte den Anschein hatte, dass wir im Frühjahr mit dem Bau beginnen können, müssen wir Sie aufgrund von Anrainereinsprüchen über Verzögerungen informieren.

Da die Einsprüche aus fachlicher Sicht und der Ansicht der Behörde haltlos sind, gehen wir von einer zweitinstanzlichen Bescheiderstellung Ende März 2020 aus. Da bereits ausführende Firmen und Generalunternehmer beauftragt sind und sprichwörtlich “mit den Hufen scharren”, sehen wir einem baldigen Baubeginn entgegen.

Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen und Ihre Geduld,
gemeinsam werden wir aus MattseeMitte einen lebenswerten Ort gestalten.

Mit freundlichen Grüßen,
Karl Klement

Volksbank ist Qualitätspartner bei richtungsweisendem Projekt

Im historisch bedeutungsvollen Zentrum von Mattsee entsteht eines der engagiertesten Projekte mit grosser Strahlkraft in den Ortskern und weit darüber hinaus:  MattseeMitte. Der Gasthof Post wird saniert, im verkehrsberuhigten Innenhof entstehen 18 hochwertige Eigentumswohnungen. 

Der Baubescheid liegt nun, nach intensivem Diskussionsprozess, vor. Die von Arch. Adrian Tscherteu geplanten Um- und Neubauten erfuhren Zuspruch durch den Gestaltungsbeirat für die gelungene Verbindung von Historie und Moderne.

Kraft, Eigenständigkeit und hohe Aufenthaltsqualität in Verbindung zur historischen Umgebung werden erleb- und bewohnbar. Ein aussergewöhnlicher Ort verdient qualitative Architektur.

Die Volksbank Salzburg sieht das Potential ebenso und steht verlässlich zum Projekt, sie zeigt sich als starker Partner für regional richtungsweisende Entwicklungen, wie hier im Zentrum von Mattsee.

Viele Kaufinteressenten sehnen nun den Baubeginn herbei, da sie den Wert von modernstem Wohnkomfort in Verbindung mit dem  einmaligen, historischen Ambiente für sich entdeckt haben.

Karl Klement
Projektentwickler
mattseemitte.at

Ostergrüße

Der Frühling hält Einzug in Mattsee und begeistert nicht nur die Spaziergänger.

Wartsteinkapelle mit Blick auf Obertrumersee
Blick auf Fraham am Obertrumersee
Villa Hinterstoisser in Seewinkl
Junge Buchentriebe am Wartstein
Ortsmitte und Mattsee
Schloss Mattsee mit Weyerbucht

Begehrte Wohnträume in MattseeMitte

Interview mit Karl Klement
Mann Karl Klement Besprechung Interview Closeup Mattsee Büro MattseeMitte
Karl Klement

Seit mehreren Jahren hört man vom Projekt “MattseeMitte” – da gab es offensichtlich eine längere Vorlaufzeit. Seit kurzem sind die ersten konkreten Wohnungen in verschiedenen Plattformen aufgetaucht. Wie sind die Reaktionen?

KK: 4 Jahre Investition in die Entwicklung eines hochwertigen Bauvorhabens sind viel oder wenig, je nachdem, welches Ziel verfolgt wird. Wir haben mit Geduld die optimalen Lösungen gefunden. Natürlich ist der Moment, die Wohnungen nach gewissenhafter Planung und hochwertiger Gestaltung endlich öffentlich anzubieten immer ein besonders spannender Moment. Viele Gespräche mit Interessenten zeigen uns, dass wir gut beraten waren, auf Qualität und Komfort zu achten – auch wenn das nicht von heute auf morgen gegangen ist, so wird das jetzt umso mehr belohnt.

Klingt das so, als wäre es kein Problem, Abnehmer zu finden?

KK: Ich bin positiv überrascht, dass diejenigen, die sich näher damit befassen, dann doch rasch entscheiden: das ist mein Platz, so will ich wohnen. Wir freuen uns, dass die Einzigartigkeit unseres Angebots erkannt wird: Es ist ein besonderer Platz, der so leicht nicht mehr zu toppen ist, Wohnen am Land, an den Seen, nahe der Stadt, mitten in der dörflichen Idylle und trotzdem ruhig.

Auf den ersten Blick sind die Wohnungen auch nicht billig, oder?

KK: Wenn man alle Faktoren berücksichtigt, geht es nicht „billiger“: Wer die Werthaltigkeit berücksichtigt und die Preisentwicklung der letzten 10 Jahre (in Mattsee 7 % Preissteigerung im Jahr), wird schnell erkennen, dass das, was heute teuer erscheint, in Bälde von der Realität eingeholt wird. Was für einen Immobilienkauf neben den persönlichen Vorlieben Bestand hat, ist die Lage und die Qualität. Die Wohnungsgrundrisse sind pfiffig und intelligent gelöst, dass es eine Freude macht, diese mit den zukünftigen Bewohner*innen zu besprechen.

Wer in der Mitte des schönen Ortes leben möchte, muss sich also beeilen?

KK: Ja, wir haben innerhalb kurzer Zeit eine erfreuliche Zahl an Reservierungen, sodass kurz nach Baubeginn die meisten Wohnungen verkauft sein werden. Mitte März ist Bauverhandlung, dann können wir zügig unseren Kund*innen ihren Wohntraum erfülllen.

Besonderheiten Mattsee – GESCHICHTE II

Besonderheiten Mattsee – GESCHICHTEII

Christianisierung des Alpenraumes

Um die Zeitenwende (Chr.Geburt) wurden die keltischen Stämme zwischen deneindringenden Germanen und von Süden vordringenden Römernaufgerieben, sie assimilierten.

Die nördlich des Alpenraumes unter Römern lebenden Christen, waren gering gebildet, religiöse Inhalte wurden mündlich weitergegeben. Der „hl. Severin (von Noricum“, 410 bis 482 n. Chr.) setzte sich für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung ein, organisierte Lebensmittellieferungen und erbat die Freilassung römischer Gefangener vom alemannischen König Gibuld (in Passau). Die von ihm gegründete Gemeinschaft zog sich 488 vor Germanenstämmen über die Alpen zurück. Römische Christen zerstörten germanische Kultstätten, deren Vertreibung durch germanische Stämme eine Folge.

Erst iro-keltische Mönche brachten das Christentum („iroschottische Mission“) ab dem 6. Jhdt. zurück in den Alpenraum, Kolumban und Gallus („der Kelte“) verschlug es nach Bregenz, Gallus gründete eine Mönchszelle in Arbon, später entstand St. Gallen als Kloster, die spätere Fürstabtei St. Gallen.

Rupert von Salzburg (Worms 650n. Chr. bis 718) unterwies Bayern-Herzog Theodo und seine Familie im christlichen Glauben, wurde erster Bischof von Salzburg und Abt des Stifts St. Peter.

Odilo, Vater von Tassilo III, Agilolfinger Herzog von Bayern, holte den irischen Mönch Virgilius (den späteren „Virgil von Salzburg“) an seinen Hof, zur christlichen Unterweisung und Schulung der Kinder. Dieser Virgilius war nicht nur Mönch, sein Ruf als Forscher und Geograf eilte ihm voraus (er geriet mit Rom in einen heftigen Disput, als er behauptete, die Erde sei rund…)

Tassilo der III. (748– 788 n. Chr.), mit einer großen Machtfülle ausgestattet, gründete 15 Klöster in Bayern, u.a. die Fraueninsel am Chiemsee, Kremsmünster (777),Innichen (769, Südtirol,Pustertal), berief 3 Synoden ein, um Regeln und Maßnahmen gemeinsam mit der Geistlichkeit zu beschließen und sah sich als Herrder bayrischen „Herzogskirche“. Das Christentum wurde in 5 Bistümern organisiert: Regensburg, Passau, Freising, Salzburg. Mattsee gehörte viele Jahrhunderte zu Passau.

Auch das Kloster Mattsee war eine Stiftung Tassilos, allerdings war keine Gründungsurkunde erhalten, so behalf man sich mit einer Fälschung (im 14. Jhdt. wurde die Gründungsurkunde des Kloster Kremsmünsterkopiert und 777 als Gründung von Mattsee ausgegeben).

Iro-Keltische Mönche

Der Alpenraum wurde von iro-keltischen Mönchen nachhaltig christianisiert („iroschottischeMission“) und war mit Duldung und auf Wunsch deralemannischen Könige erfolgt. Die Mönche, gut gebildet, sprachen, schrieben (biblische) Texte nicht nur in Latein. Ihr Christentum geht auf diegriechisch-äramäische Einsiedler-Mönchstradition zurück. Hervorragend waren ihre Kenntnisse in Landbau, Ackerwirtschaft und Vorratwesen. St. Gallen war als Vorbild, Skriptorium und Bibliothekweit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Die Mönche bezogen vorchristliche Rituale und Kultorte in ihre Missionierung ein.

Ihre Missionierung bezog sich auf Gegenden um den Bodensee, wo es starke Bezüge früheren keltischen Lebens gab, mit Duldung der bayrischen Herzöge, auch auf Bayern, Salzburg und Umgebung. Klostergründungen dienten der Urbanisierung, Organisation zivilisierten Lebens, Lagerhaltung und Lebensmittelversorgung, sowie der Rechtsprechung. Ein Zehent wurde ab-, die Schrift eingeführt, Klöster waren Orte der Wissenssammlung und-weitergabe.

Mattsee

Die Klostergründung unter Tassilo III. (zwischen 760 und 777 n.Chr.) fand in einer ursprünglich von Kelten besiedelten Umgebung statt, Siedlungsreste auf dem Buchberg (ca. 500 v. Chr.) und Funde auf dem Schlossberg bezeugen eineBesiedelung seit der Hallstattzeit.


„Gallus und der Bär“ – eineLegende als Sinnbild des Gleichgewichts zwischen Mensch, Tier und Natur.

https://www.kath.ch/newsd/heiliger-baerenfluesterer/

Besonderheiten Mattsee – GESCHICHTE I

DIE KELTEN IN MATTSEE
… als „die Kelten“ wird ein Stammesverband bezeichnet, denen eine eigene Kultur und Zeitrechnung zugewiesen wird. Ab etwa 800 v. Chr. spricht man von der Hallstattzeit oder -kultur.
Vieles liegt im Dunkeln der Geschichte, da die Kelten wenige Aufzeichnungen hinterließen. Funde aus der Blütezeit der Kelten quer durch Europa von Irland bis Anatolien weisen frühes handwerkliches Geschick mit Salz (Bergwerk in Hallstatt), Metallen, Legierungen und Handelstätigkeit nach. In den Fürstengräbern von Dürnberg, Hallstatt finden sich reichverzierte Grabbeigaben, Edelsteine von der Seidenstraße, für damalige Verhältnisse komplexe (Streit-)Wagen.
Gemeinsame Sprache, Kulte, Riten, geografisches Wissen, die mündliche Weitergabe, jahrelange Schulung der Druiden und Handwerker gilt als nachgewiesen.

MATTSEE UND DIE KELTEN

Die frühen Kelten lebten in geschützten Hochsiedlungen, so auch in Mattsee, Grabungen wiesen Siedlungsreste im Bereich des Buchberggipfel in Mattsee aus der Zeit um 500 v. Chr. nach. Wasserführende Schichten (artesische Brunnen) ließen eine dauerhafte Besiedlung zu, Palisaden schützten die Einwohner am Hochplateau. Funde gab es am Schlossberg, Opfergaben in den Egelseen.

Wallfahrt zur „großen Mutter“?

Das auch heute noch als Wallfahrtsort bekannte Altötting in Bayern dürfte schon damals kultischer Anziehungspunkt pilgernder Kelten gewesen, eine der Routen duch Mattsee geführt haben. Der „Zellhof“ als Insel zwischen den Seen war sicherer Lagerplatz.

Die Kelten assimilierten um die „Zeitenwende“ (Chr. Geburt) mit dem Römern, wurden Söldner, Händler im römischen Reich, nachdem viele Jahrhunderte Kriege, Überfälle usw. beidseitig viel Schaden anrichteten.

Nächster Teil: „Mattsee, kelto-irische Mönche und die Christianisierung des Alpenraumes“

Buchberg Gipfel Mattsee Wanderung Winter Kreuz
Der Buchberggipfel im Winter

Besonderheiten Mattsee – GEOLOGIE

Abseits der nachvollziehbaren Attraktivität durch die Lage des historischen Ortes zwischen den wärmsten Badeseen des Landes gibt es weniger bekannte Schätze zu entdecken…

HELVETIKUM

… ist eine alte Gesteinsschicht der Alpen, entstanden durch Ablagerungen im seichten Küstenbereich des „Urmeeres“. Dieses Helvetikum, in den Alpen von verschiedenen Flyschüberlagerungen bedeckt, tritt im Bereich Obertrumersee und Mattsee durch Faltung der Erdkruste vor Jahrmillionen zutage.

Als durch den Tunnelvortrieb der Wartstein angegraben und gesprengt wurde, konnte diese Schicht genauer untersucht und erforscht werden:

„Dabei konnte man aus der Fossilschicht… über 300 Tier- und Pflanzenarten identifizieren. Somit ist dieser Helvetikum-Abschnitt eine weltweit einzigartig Sensation, der einen rund 50 Millionen Jahre alten tropischen Strand darstellt. „ (https://www.sn.at/wiki/Helvetische_Zone)

Diese Gesteinsschicht des Helvetikums ist in Nussdorf, Ortsteil Schlössl zu besichtigen, verschwindet dort im Haunsberg, kommt am Wartstein / Obertrumersee wieder zutage, auch der Schlossberg und Teile der Felsen in Richtung Ortsteil Ramoos bestehen daraus.

Dabei sind Versteinerungen von Muscheln zu besichtigen, etwa im Aussenbereich des Schlosskaffee am Schlossberg. Diese Gesteinsschicht ist von aussergewöhnlicher Dichte, Moderne Geomanten schreiben diesen Gesteinschichten besondere Kräfte und Schwingungen zu. Zu den Kraftplätzen werden am Wartstein der Bereich der Wartsteinkapelle, am Schlossberg Bereiche rund um das Schloss gerechnet.

Die Wartsteinkapelle wurde erstmals als Platz eines Einsiedlers erwähnt, dürfte bereits in der Zeit der keltischen Besiedelung Mattsee´s als Kultplatz genutzt worden sein. (steinzeitliche Funde am Wartstein, keltische Funde im Bereich der Kirche und Schlossberg, keltische Siedlungsfunde am Buchberg, in Zellhof)

Kapelle Wartstein Mattsee Obertrumersee winter
Kapelle am Wartstein

Gebäude “Gasthaus zur Post”

Wesentliches Element des Projektes „MattseeMitte“ ist die Renovierung des Gebäudes „Gasthof Post“ direkt neben der Kirche und am zentralen Stiftsplatz. In Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt, dem unabhängigen Gestaltungsbeirat und der Gemeinde soll das Gebäude saniert werden und sich in frischer Pracht in das Ensemble der alten Stiftshäuer einfügen.

Ein den Bedürfnissen der Nutzer, den gesetzlichen Erfordernissen entsprechendes, attraktives Restaurant gliedert sich in die Begegnungszone ein. Seit jeher war der Stiftsplatz der Treffpunkt für jung und alt. Attraktive Aussenflächen und ein Gastgarten, stärken die Aufenthaltsqualität im Zentrum des bekannten Ortes am See.

Eine Nutzungsbindung „öffentliche und gewerbliche Nutzung“ für dieses Gebäude wurde von der Gemeindevertretung im Mai 2018 beschlossen. Die Behördenpläne stehen vor Fertiggestellung, die Bauverhandlung für die hinteren Hausteile findet statt, im Anschluss das Verfahren für das Gebäude Gasthaus Post.

Mit der Realiserung wird noch im Jahr 2019 begonnen.

Bilder: Visualisierung des neugestalteten Gebäudes in Anlehnung an das historische Vorbild.

Visualisierung Gasthaus zur Post – neugestaltet
MattseeMitte Gasthof Post
Visualisierung – Gasthof zur Post mit Gastgarten
Der erste Postbus hält vor dem Gasthaus zur Post